Viele westliche Feng-Shui-"Experten" fischen
da noch immer ziemlich im Trüben. Bauen heißt
eine Verbindung herstellen zwischen einer Gruppe von Menschen
und einem Stück Land. Mit Feng Shui analysieren die
meisten Berater zwar das Land und das Gebäude aber
die Analyse der Menschen kommt vielfach zu kurz. Ein potentieller
Klient hat mir das einmal ganz klar gesagt:"Wie wollen
Sie mich optimal beraten? Sie kenne mich doch gar nicht".
Natürlich habe ich ihm geantwortet, dass sich ein
erfahrener Berater aufgrund der bestehenden Wohnverhältnisse
(wenn er sie denn zu Gesicht bekommt) und der Geburtsdaten
schon recht gut auf seinen Klienten einstellen kann. "Aber
mit dem Geburtsdaten, auch denen des Hauses, sind wir ja
genau bei der Astrologie", habe ich mir dann gedacht.
"Da wäre es doch schön, wenn man nicht nur
das Feng-Shui-Kurs-Basiswissen (Geburtsjahreselement; Trigrammelement,
Tierkreiszeichen und was noch?) zur Verfügung hätte,
sondern ein bisschen mehr."
Also wer seine Beratertätigkeit wirklich ernst nimmt
und bisher noch keine rechte Ahnung von Astrologie hat,
für den wird´s Zeit! Bezugnehmend auf obiges
Zitat passt natürlich zu Feng Shui am besten Bazi Suanming
- die "Berechnung des Lebensverlaufes nach den vier
Säulen", weil immer zwei Zeichen übereinander
quasi als vier Säulen nebeneinander stehen. Daraus
haben die englischsprachigen Feng-Shui-Berater the four
pillars of destiny gemacht und das wurde wiederum in´s
Deutsche übersetzt.
1999 (mein erstes Profijahr) habe ich bei Marc Häberlin
meinen ersten 4-Pillars-of-Destiny-Kurs mitgemacht. Er hieß
damals "4 Säulen des Schicksals und Säulen
des Glücks". Etwa zur selben Zeit hat Michael
Rapp sein PC-Programm zu diesem Thema herausgebracht und
ein Jahr später kam Manfred Kubny´s viel beachtetes
zweibändiges Werk "Chinesische Astrologie"
und "Chinesischer Mondkalender" auf den Markt.
Die bisher beste mir bekannte Version. Kubny´s Abhandlung
ist bis zur Umständlichkeit gründlich und es braucht
Ausdauer, will man das Werk nicht nur lesen, sondern auch
verstehen und anwenden können.
Leichter geht es mit einem Kurs. Ich denke dabei vor allem
an diejenigen, die nicht gleich ein Vermögen für
einen mehrteiligen Kurs hinlegen, sondern erst einmal behutsam
in die Materie einsteigen wollen, ohne anschließend
ihr Grundwissen revidieren zu müssen.