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Wer ich bin…

Effizienzhaus-Experte“ trifft aktuell nicht zu – ersetze: „Energieberater.

Wieso Architektur und nicht einfach Bau?

Weil lateinisch architectura die Baukunst bedeutet. Bauen alleine reicht nicht. Das Leben jedes einzelnen von uns ist viel zu kurz, um auch nur einen Teil dieses Lebens in einer niveaulosen, lieblosen, „sachlichen“ oder gar hässlichen Umgebung zu verbringen.

Die sogenannte moderne „Architektur“ vereinfacht und verbilligt. Das ist nicht „meine Architektur“. Bauen heißt Umgebung verändern – für die, die bauen genauso, wie für alle anderen. Die Bauschaffenden verändern mit jedem Bauwerk die Umgebung für alle. Deshalb gibt es ja Baubehörden, die sich ursprünglich sehr wohl auch um Gestaltung gekümmert haben. Die Geschmäcker mögen verschieden sein. Alles egal ist trotzdem nicht. Sonst müsste man Kunst ja nicht studieren, sondern könnte einfach drauf los malen, bauen, bildhauern usw. Da gibt es jede Menge zu lernen und zu können. Kunst kommt von können.

Ja, was soll denn der, der baut alles wissen und können? Möglichst alles, was von dem späteren Bauwerk beeinflusst wird. Ein Malermeister hat mir kürzlich über seine Erfahrungen mit der psychischen Wirkung von Farben erzählt.

Die alten Baumeister konnten auch Rutengehen. Bauen bedeutet eine Gruppe von Menschen mit einem Stück Boden zu „verheiraten“. Da ist es doch nicht egal, ob das ein guter oder ein schlechter Ort ist. Wir bauen für Menschen.

Was sind das für Menschen? Nein, nicht wie sind Menschen im Allgemeinen. Das ist schon auch interessant. Aber wenn wir wissen, für wen wir bauen, dann sollten wir uns mit diesen Personen ganz genau auseinandersetzen. Person kommt übrigens von personare durchklingen. Die Menschen klingen durch und treten mit ihrer Umgebung in Resonanz.

Ein paar Skizzen…

Als ich noch nichts von Feng Shui wusste, waren meine Entwürfe irgendwie reproduktiv. Was machen denn die anderen Architekten so?

Ich kam zu Ideen, indem ich in Architekturzeitschriften blätterte, um für meine Entwurfsaufgabe etwas Passendes zu finden. Das war nicht wirklich kreativ. Mit Feng Shui ergeben sich Gebäudeformen scheinbar ganz von alleine, indem ich bewusst eine Beziehung zwischen den Personen, für die ich plane und dem Stück Land herstelle, auf dem das Haus entstehen soll.

Die blaue Füllerzeichnung entstand schon sehr früh als Ergebnis der Personen-Land-Analyse. Sie kam auch sofort gut an. Bis zum eingabereifen Entwurf [schwarze CAD-Zeichnung] änderte sich an der grundsätzlichen Gebäudeform nicht mehr viel.

Auf dem Grundriss einer kleinen runden Schlossanlage liegt als Liniengitter mit Zeichen und Zahlen ein chinesischer Geomantiekompass (Lo-Pan) mit dem Süden nach oben.

„Lo“ bedeutet alles und „P’an“ Schale. Die alten Lo-Pans sind kreisförmige Schalen. Ich besitze einen kleinen chinesischen Lo-Pan neuerer Bauart, dessen Kompassnadel tatsächlich nach Süden zeigt und der wie eine Schale geformt ist. Der Lo-Pan wird für geomantische „Lesungen“ verwendet.

Dabei spielen einfache, der Natur abgeschaute „Energien“ eine Rolle, die mit dem Sonnenverlauf (im Osten geht die Sonne auf, im Süden nimmt sie ihren Lauf, im Westen will sie untergeh’n, im Norden ist sie nie zu seh’n) und mit der Erdrotation zu tun haben

Diese Zeichnung zeigt einen Vorschlag, einen langweiligen glatten „Turm“ mit einem Pagodendach zu versehen und ihn so lebendig werden zu lassen.

Der Auftraggeber hatte mein Buchmanuskript gelesen und mich beauftragt, sein als Bauruine in der Landschaft stehendes, ursprünglich für ihn und seine Familie geplantes Einfamilienhaus so umzugestalten, dass er es verkaufen konnte.

Warum wollte er verkaufen?

Die Planung war weder durchdacht, noch auf seine Bedürfnisse und die seiner Familie abgestimmt. Zudem hatten sie inzwischen erkannt, dass das ganze landschaftliche und menschliche Umfeld nicht zu ihnen passte. Damit so etwas nicht passiert, beginnt eine Feng Shui Planung mit der Standortwahl.

Schon als Student haben mich Gebäude fasziniert, die am Wasser standen. Am besten wirken sie vom Wasser aus betrachtet. Das Wasser ist der Inbegriff der Freiheit (freier Blick). Hinter dem Gebäude bildet ein kleiner Berg oder – wie hier – ein Wald einen gewissen Schutz (Rückendeckung). Die Zeichnung zeigt die Pagodenburg im Nymphenburger Park.

Diese Vorderansicht stammt aus einem Eingabeplan für das Einfamilienhaus in Kutzenhausen. Das Eingangsvordach ist, soviel ich weiß, bis jetzt nicht gebaut worden. Die Verankerung des Vordaches in der Decke über EG wurde jedoch vorbereitet.

Warum Feng Shui?

Im Feng Shui frage ich meine Klienten: „Welches wichtigste Ziel möchten Sie mit einer Veränderung Ihrer Umgebung erreichen?“ Erst wendet der Mensch (eine Gruppe von Menschen) Energie auf, um das Haus überhaupt zu bauen. Dann steckt er (sie) ständig weiter Energie in das Haus in Form von Pflege, Reinigung, Unterhalt. Tja und das Haus gibt Energie an die Menschen zurück in Form von Schutz vor den Elementen, Wohlgefühl, Harmonie, Geborgenheit, Schönheit und vieles mehr. Aber diese Energien können wir von dem Haus natürlich nur erwarten, wenn wir sie auch vorher ganz bewusst hineingebaut haben, was? Dazu braucht es jede Menge Können. Danach strebe ich. Darum habe ich Architektur fünfmal studiert – immer wieder aus einem anderen Blickwinkel. Gleichzeitig bin ich der Rebell, der sich von der effektheischenden Schickimicki-Architekturszene genauso wenig blenden lassen will, wie von denen, die noch immer glauben, Geiz sei geil.

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